
Das alte Jahr ist vergangen, ein neues Jahr hat begonnen und doch hat der Alltag uns schon wieder eingeholt. Was wird es uns bringen? Wie werden wir fertig mit all den Problemen, Finanzkrise, Armut oder Kriegen in dieser Welt? Rückblicke in Kirchengemeinderat, Vereinen, in den Medien. Was können wir tun?Überlegungen für das Jahr 2012 haben uns auch in der letzten Sitzung des alten Jahres beschäftigt. Können wir ein gemeinsames Projekt mit einer anderen Gemeinde durchführen oder Berührungspunkte zusammen legen? Der Kindergarten benötigt viel Aufmerksamkeit und wird vom Kindergartenausschuss mit sehr vielen Stunden begleitet. Wichtig sind in einem Gemeindeleben theologische Abende, die im neuen Jahr mit zwei Referenten angeboten werden (siehe „In Kürze notiert“).Wichtig ist auch die Frage: Wie ging es dem Kirchengemeinderat im Jahr 2011?
Wie ist der Zusammenhalt, was haben wir bewegen können? In der Dezembersitzung haben wir Bilanz gezogen. Kirchenpfleger Eugen Müller berichtete über die Kirchliche Sozialstation. Diese hat für die viele Arbeit zu wenig Personal. Bedingt durch die schwere Arbeit gibt es viele Krankheitstage und Fachkräfte sind schwer zu bekommen. Abmangel ist auch zu beklagen, Krankenpflegevereine wie bei uns in Kleinsachsenheim können gute Dienst leisten. Auch wir brauchen hier Neuzugänge zur finanziellen Unterstützung.
Um das alte Jahr nicht nur mit Arbeit ausklingen zu lassen, gab es noch ein gemütliches Beisammensein bei Gutsle und Apfelpunsch.
Dann kam die Januarsitzung. Ein neues Jahr liegt vor uns, was wird es bringen auch im Kirchengemeinderat? Die Jahreslosung gibt uns Mut und Kraft. „ Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2 Kor. 12.9)
Nach der Andacht von Frau Heinle berichtete sie über die Posaunenchorarbeit. Viele Termine in einem Jahr leisten die Bläser und erfreuen damit die vielen Herzen der Menschen. Sei es im Gottesdienst, in der Gemeinde, bei verschiedenen Festen, in Altenheimen oder im Krankenhaus. Schön, wenn die Posaunen zur Ehre Gottes erklingen.
Viele Rückblicke gab es für Aktivitäten in der Adventszeit. Die Rückmeldungen dazu fielen alle positiv aus. Die Heiligabend- und Weihnachtsgottesdienste waren alle sehr gut besucht. Über ein so volles Haus Sonntag für Sonntag würden wir uns freuen. Aber was nicht ist, kann noch werden! Der Silvester- Gottesdienst soll in Zukunft um 17.30 Uhr (bisher 18.00 Uhr) stattfinden, um Familien ein gemeinsames festliches Essen zu ermöglichen.
Die bisherige Glockensteuerung, ca. 40 Jahre alt, ist sehr schwierig zu programmieren und benötigt dazu mehrere Stunden. Die Hauptläutezeiten sind installiert, aber zusätzlich eine Zeit einzugeben, ist fast unmöglich. Darum soll eine neue, menügesteuerte Steuerung der Firma Eisenhart aus Stuttgart eingebaut werden.
Der Mitarbeiterausflug soll uns dieses Jahr nach Stuttgart in die Synagoge führen. Dort erwartet uns nach der Führung ein koscheres Essen gegen Bezahlung.
Das Opfer für die Weltmission wurde wieder für das „ Kinderwerk Lima“ bestimmt. Hierzu möchten wir auch einen Referenten, wie es in früheren Jahren war, zu einem Bericht einladen.
Die Umfrage zur Seniorenarbeit ist ausgewertet und bringt überraschende Ergebnisse. Wie und was jetzt angeboten wird, muss noch erarbeitet werden.
Ihr Kirchengemeinderat Gerhard Bücking
Unsere neuen Kirchengemeinderäte - Nachgewählt im Januar 2012
Ich heiße Ursula Fesel, bin 39 Jahre alt. Ich bin verheiratet und wir haben zwei Kinder im Alter von sechs und acht Jahren.
Wir führen einen landwirtschaftlichen Betrieb am Langmantel, wo wir zur Zeit auch unser Wohnhaus bauen.
Aufgewachsen im christlichen Elternhaus war Gott für mich schon als Kind mein treuer Begleiter. Bis heute ist mein Vertrauen in ihn ständig gewachsen. Er gibt mir Halt, Kraft und Ruhe, wenn ich im Leben an meine Grenzen stoße. Diesen "Fels in der Brandung" kann ich uns allen nur wünschen. Aus diesem Grund möchte ich meine Gaben und Fähigkeiten, die Jesus mir geschenkt hat, hier bei uns in der Gemeinde einsetzen und bitte Gott um seinen Segen für meine Aufgaben als Kirchengemeinderat.
Es grüßt Sie herzlich Ihre Ursula Fesel
Hallo liebe Gemeinde!
Es freut mich sehr, dass ich mich als einer ihrer neuen Kirchengemeinderäte vorstellen darf. Für die, die mich nicht kennen: Ich bin 21 Jahre alt und habe 2009 eine Ausbildung zum Zimmerer abgeschlossen. Seit Oktober letzten Jahres bin ich selbstständig.
Schon als kleiner Junge bin ich durch die Jungschar und durch Freizeiten zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Inzwischen engagiere ich mich selbst seit fünf Jahren im Jugendkreis und organisiere Freizeiten und Aktionen mit. Mein Antrieb dazu ist mein persönlicher Glaube an Gott. Neue Kraft für meine Arbeit bekomme ich immer wieder, wenn ich miterleben darf, wie Gott junge Menschen verändert.
Ich freue mich sehr, mit meinem neuen Amt direkt die Jugend der Gemeinde vertreten zu können. Mein Ziel ist es, das Wachstum unserer Gemeinde voran zu bringen und das Miteinander lebendig zu gestalten.
Ihr/euer Tobias Scheuermann