Der Offene Nachmittag informiert

Vom Armenhaus zum Krankenhaus -
die Entwicklung des Gesundheitswesens in Bietigheim

Herzliche Einladung an alle, die sich für dieses Thema interessieren, zum Offenen Nachmittag am Donnerstag, 15. September um 14.30 Uhr im Evang. Gemeindehaus Kleinsachsenheim.

Ehemaliges Armen- und Krankenhaus Bietigheim. Erbaut 1841 bekam es nach der Fertigstellung des Krankenhauses auf der Gaishälde im Jahr 1914 eine neue Funktion als Haus der Vereine.

Im Jahr 1686 klagte der Bietigheimer Stadtphysikus Dr. Friedrich Haag nach 30 Dienstjahren, „dass er nicht viel zu tun und schlecht praxin habe“.

Warum gingen die Menschen lieber zu Handwerks-Chirurgen als zum studierten Stadtarzt? Wie entwickelte sich aus reinen Verwahranstalten für Kranke, den Armen- und Siechhäusern, im Lauf der Zeit ein modernes Krankenhaus?

Wie änderte sich die Krankenpflege in Bietigheim durch die Jahrhunderte und welchen Einfluss hatte die Reformation auf die medizinische Versorgung?

Was trieb einen gebürtigen Bietigheimer dazu, im Jahr 1850 ein europaweit beachtetes Werk herauszubringen "Über die 50-jährige Impfvergiftung des württembergischen Volkes"?

Antworten auf diese Fragen und vieles mehr hören Sie bei einem simulierten Stadtrundgang durch Bietigheim in Bildern. Alles vor dem Hintergrund der Medizingeschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Über Stadtgeschichte und Geschichten aus der Stadt erzählt der Stadtführer Marcus Vogt. Ein Vortrag, in dem Weltgeschichte keine besondere Rolle spielt, sondern die Entwicklung des Umgangs mit Kranken und Krankheiten in den Mittelpunkt stellt.

Heidemarie von Vacano