Der Offene Nachmittag informiert

Gotteslob im Lied – Gesangbücher im Wechsel der Zeiten

Herzliche Einladung an alle Interessierten am Donnerstag, 12. Oktober 2017 um 14.30 Uhr im Evang. Gemeindehaus

Seit der Reformation ist der Gemeindegesang ein fester Bestandteil im Gottesdienst. An diesem Offenen Nachmittag wird Sie unser Organist, Herr Brandauer, durch die Geschichte des Kirchengesangs führen. Es werden die Gesangbücher aus den verschiedenen Epochen vorgestellt.

An diesen Beispielen wird deutlich, wie das Kirchenlied die religiösen und geistigen Entwicklungen der jeweiligen Zeit widerspiegelt. Die Frage nach dem passenden Musikstil im Gottesdienst ist bis heute ein vieldiskutiertes Thema. Welche Kriterien können hier helfen, zwischen gefühlvoller Sentimentalität und unreflektiertem Traditionalismus zu fundierter Aussagekraft in Text und Melodie und den Weg zum eigenen Gotteslob zu finden?

Der Nachmittag soll dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen und zum Verständnis der jeweiligen Musikstile im Gottesdienst beitragen.

Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden

Das Foto entstand auf der deutschen Kriegsgräberstätte Ville-devant-Chaumont (bei Verdun), wo über 1700 Gefallene des 1. Weltkrieges ruhen.

Es zeigt SchülerInnen des Gymnasiums Engen, die im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts "The wor ld remember s" eine Exkursion nach Verdun machten und dort u. a. Gräber pflegten.

Am Donnerstag, 16. November 2017 um 14.30 Uhr wird Herr Sebastian Steinebach vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. darüber berichten, wie die Jugend- und Schularbeit dort seit 1953 erfolgreich zur Arbeit für den Frieden betrieben wird.

Das Ziel dieser wichtigen Zukunftsaufgabe ist es, junge Menschen an die friedenspädagogische Arbeit des Volksbundes heranzuführen, über die Auseinandersetzung mit Geschichte für die Folgen und Ursachen von Krieg und Gewalt zu sensibilisieren sowie aktuelle Herausforderungen des Zusammenlebens in Gegenwart und Zukunft in den Blick zu nehmen. Ausgangspunkt sind dabei Kriegsgräber, Kriegsgräberstätten, Denkmäler und historische Orte, an denen noch heute die Auswirkungen von Krieg und Gewalt sichtbar und gegenwärtig sind. Kriegsgräberstätten sind Orte der persönlichen Trauer, Orte des individuellen und kollektiven Erinnerns und Gedenkens, und Mahnmale für den Frieden zugleich. Als Lernorte der Geschichte nehmen sie in der Jugend- und Schularbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. eine wichtige Rolle ein.

Alle Interessierten sind herzlich zu dem Nachmittag eingeladen. Und alle, die dieser Arbeit zustimmen, jedoch am 16.11. um 14.30 Uhr verhindert sind, können gerne das Video anschauen und eine Spende für die Arbeit für den Frieden im Evang. Pfarramt abgeben. https://www.youtube.com/watch?v=QKwu-LFiLvU

Anfragen für den Nachmittag richten Sie bitte an Heidemarie von Vacano, Tel: 07147/6763

Heidemarie von Vacano