Informationen aus dem Pfarramt

Von A bis O in 100 Stunden

Unsere Sommer - Aktion zum Reformationsjubiläum:
Wir versuchen, die Bibel nonstop durchzulesen! Luther hat innerhalb eines Monats auf der Wartburg das Neue Testament ins Deutsche übersetzt. Für das Alte Testament hat er dann ungefähr zehn Jahre gebraucht. Jetzt im Jahr 2017 liegt die Lutherbibel in einer neuen Fassung vor. Das hat uns auf die Idee gebracht: Wie wäre es, wenn wir als Gemeinde die gesamte Bibel von Anfang bis Ende, von A wie „Am Anfang“ bis O wie Offenbarung durchlesen würden? Das Ganze in einer Rund-um-die-Uhr-Bibelleseaktion.

Wie soll das Ganze funktionieren?
Aktionszeitraum: Mittwoch, 19.07. ab 8.00 Uhr, bis Sonntag, 23.07. ca. zum Gottesdienst.
Mitten im Hochsommer ist die Kirche ein kühler, angenehmer Ort.

  • Die Schichten sind 30 Minuten lang, Tag und Nacht; jeder liest, soweit er kommt und setzt eine Markierung mit Bleistift, damit der Nächste weiß, wo er weiterlesen muss.
  • Man braucht, wenn man alle Schichten belegt, ca. fünf Tage.
  • Es wird in der Kirche gelesen. Es gibt ein Stehpult und ein Sitzplatz mit Leselampe zum Lesen, je nach Belieben.
  • Es wird aus der neuen Luther-Altarbibel laut gelesen.
  • Zum Trinken muss jeder für sich selbst sorgen.
  • Es wird ausdrücklich zum Zuhören eingeladen.
  • In der Nacht ab 22.00 Uhr ist zusätzlich zur lesenden Person eine Nachtwache in der Kirche.
  • Wir lesen in den fünf Tagen soweit wir kommen. Wenn aufgrund offen gebliebener Schichten die Bibel nicht ganz geschafft wird, geht davon die Welt nicht unter.
  • Ziel ist, die Bibel bewusst beim Lesen und Hören wahrzunehmen. Sich mit ihr auseinanderzusetzen und auch Stille zu suchen.


Wir wollen die Erfahrung machen, dass die Bibel viele innere Zusammenhänge hat.

Ab Anfang Juli kann man sich in Kirche und Gemeindehaus in eine Liste eintragen oder ab sofort online unter http://doodle.com/poll/qcnerrt956zhnfki

Jeder kann mitmachen, man muss kein evangelisches Gemeindeglied sein.
Martin Pfeiffer und FriedemannWenzke

 

Wie viel ist genug?

Sind 93.000 Euro genug? Das ist die Summe, die Sie im letzten Jahr an Spenden und Opfern an die Kirchengemeinde gegeben haben - zur Weiterleitung oder für die eigene Gemeinde. Wie viel Geld letztlich „draußen“ gebraucht wird, kann ich nicht beurteilen, aber für unsere Gemeinde kann ich sagen, dass wir immer, wenn wir Geld gebraucht haben – für neue Liederbücher für den Friedhof oder Reparaturen an unseren Gebäuden oder einen Staubsauger fürs Gemeindehaus – dieses Geld auch da war. Danke!

Sind 26.000 Euro genug? Das haben Sie 2016 für die für 2018 geplante Kircheninnenrenovierung gespendet. Viel Geld, aber - das kann man sich an fünf Fingern abzählen - noch lange nicht genug. Insgesamt brauchen wir nach vorläufiger Schätzung 225.000 EUR, davon haben wir jetzt ungefähr 100.000 beisammen. Stand heute werden wir noch 125.000 EUR brauchen, um sämtliche Rechnungen bezahlen zu können. Sicher, ein großer Betrag, aber wenn wir alle zusammenhelfen, müsste das eigentlich gut zu schaffen sein. Ein Vorschlag: Richten Sie für die nächsten zwei Jahre einen Dauerauftrag mit 10, 50 oder 100 EUR ein, und wenn das nicht nur ein paar wenige machen, sondern vielleicht 100 oder 200 Gemeindeglieder, dann haben wir den benötigten Betrag bald beisammen. Sprechen Sie bitte mit anderen darüber, spornen Sie sich gegenseitig an, es wäre doch eine großartige Sache, wenn wir die restlichen 125.000 nicht irgendwann, sondern schon bald zusammen haben würden!

Sind 10 Euro genug? Für den einen sind 10 Euro viel Geld, beim anderen kann es sein, dass sich eine Spende von 100 Euro oder auch mehr sich kaum auf seinem Konto bemerkbar macht. Wer mehr hat, kann mehr geben. Aber wie viel ist genug? Beim Haben orientieren wir uns gerne an denen, die mehr haben, beim Geben an denen, die weniger geben. Vielleicht wäre es ein guter Ansatz, es einfach mal umzudrehen?

Wie viel ist genug? Auch im neuen Jahr werden wir uns immer wieder fragen, ob es auch für uns persönlich reichen wird, ob wir genug für uns selbst bekommen werden. Ich glaube, es wäre klug, wenn wir in diesen Fragen nicht auf unseren Kontostand, auf die Konjunktur, auf unseren Arbeitgeber oder den Staat vertrauen würden. Sondern darauf, dass Gott für uns sorgen möchte.

Danke, dass Sie im vergangenen Jahr mit Ihrem Geld für andere gesorgt haben. Wir wissen das sehr zu schätzen und freuen uns darüber! Eine Spendenquittung für 2016 geht Ihnen in den nächsten Wochen zu. Bei Einzelspenden unter 200 EUR ist für das Finanzamt auch der Kontoauszug gültig. Falls Sie eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung brauchen, diese aber bis Ende März nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte.

Martin Pfeiffer, Kirchenpfleger