Informationen aus dem Pfarramt

© Bengelhaus, Tübingen

Theologiestudierende des Albrecht-Bengel-Hauses gestalten den Gottesdienst am 07.05.2017

Wir freuen uns, dass es durch die Vermittlung unseres Vikars Matthias Baral gelungen ist, dass eine Gruppe Theologiestudierender aus dem Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen am Sonntag 07.05. den Gottesdienst gestaltet und mit uns feiert. Anschließend gibt es noch Raum für Begegnung und Gespräch.

Im Bengelhaus wohnen ca. 100 Studenten. Dazu kommen ca. 20 Studierende, die nicht im ABH wohnen, aber am Programm teilnehmen. Sogenannte "Stadtbengel". Für die Studienbegleitung stehen Lehrkräfte und eine Fachbibliothek mit ca. 36.000 Bänden zur Verfügung.

Über 1.000 ehemalige Studierende des Albrecht-Bengel-Hauses sind im Pfarr-/Schuldienst, in der Mission und Wissenschaft tätig. Sie prägen Gemeinden mit einer Theologie, die von einem Vertrauen auf Gottes Wort gekennzeichnet ist. Die Arbeit wird von einem Freundeskreis getragen und durch Spenden finanziert.

Friedemann Wenzke

 

Wie viel ist genug?

Sind 93.000 Euro genug? Das ist die Summe, die Sie im letzten Jahr an Spenden und Opfern an die Kirchengemeinde gegeben haben - zur Weiterleitung oder für die eigene Gemeinde. Wie viel Geld letztlich „draußen“ gebraucht wird, kann ich nicht beurteilen, aber für unsere Gemeinde kann ich sagen, dass wir immer, wenn wir Geld gebraucht haben – für neue Liederbücher für den Friedhof oder Reparaturen an unseren Gebäuden oder einen Staubsauger fürs Gemeindehaus – dieses Geld auch da war. Danke!

Sind 26.000 Euro genug? Das haben Sie 2016 für die für 2018 geplante Kircheninnenrenovierung gespendet. Viel Geld, aber - das kann man sich an fünf Fingern abzählen - noch lange nicht genug. Insgesamt brauchen wir nach vorläufiger Schätzung 225.000 EUR, davon haben wir jetzt ungefähr 100.000 beisammen. Stand heute werden wir noch 125.000 EUR brauchen, um sämtliche Rechnungen bezahlen zu können. Sicher, ein großer Betrag, aber wenn wir alle zusammenhelfen, müsste das eigentlich gut zu schaffen sein. Ein Vorschlag: Richten Sie für die nächsten zwei Jahre einen Dauerauftrag mit 10, 50 oder 100 EUR ein, und wenn das nicht nur ein paar wenige machen, sondern vielleicht 100 oder 200 Gemeindeglieder, dann haben wir den benötigten Betrag bald beisammen. Sprechen Sie bitte mit anderen darüber, spornen Sie sich gegenseitig an, es wäre doch eine großartige Sache, wenn wir die restlichen 125.000 nicht irgendwann, sondern schon bald zusammen haben würden!

Sind 10 Euro genug? Für den einen sind 10 Euro viel Geld, beim anderen kann es sein, dass sich eine Spende von 100 Euro oder auch mehr sich kaum auf seinem Konto bemerkbar macht. Wer mehr hat, kann mehr geben. Aber wie viel ist genug? Beim Haben orientieren wir uns gerne an denen, die mehr haben, beim Geben an denen, die weniger geben. Vielleicht wäre es ein guter Ansatz, es einfach mal umzudrehen?

Wie viel ist genug? Auch im neuen Jahr werden wir uns immer wieder fragen, ob es auch für uns persönlich reichen wird, ob wir genug für uns selbst bekommen werden. Ich glaube, es wäre klug, wenn wir in diesen Fragen nicht auf unseren Kontostand, auf die Konjunktur, auf unseren Arbeitgeber oder den Staat vertrauen würden. Sondern darauf, dass Gott für uns sorgen möchte.

Danke, dass Sie im vergangenen Jahr mit Ihrem Geld für andere gesorgt haben. Wir wissen das sehr zu schätzen und freuen uns darüber! Eine Spendenquittung für 2016 geht Ihnen in den nächsten Wochen zu. Bei Einzelspenden unter 200 EUR ist für das Finanzamt auch der Kontoauszug gültig. Falls Sie eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung brauchen, diese aber bis Ende März nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte.

Martin Pfeiffer, Kirchenpfleger