Der KGR und ich...

Bevor ich Ihnen etwas über unsere Arbeiten in den letzten Wochen berichte, habe ich zuerst noch ein anderes Anliegen auf dem Herzen.

Es ist einmal an der Zeit, Danke zu sagen! Das machen wir doch meistens viel zu selten. Gründe gibt es bestimmt genug und Menschen, die ein Danke verdient haben, sicher auch. Deshalb geht mein Dank heute an Sie! Ja, genau an SIE! Warum? Ganz einfach dafür, dass Sie sich immer wieder die Zeit nehmen, meine Berichte zu lesen. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich höre, dass meine Zeilen gelesen werden; und von einigen anscheinend sogar gerne :) Herzlichen Dank für die vielen netten Rückmeldungen, die mich immer wieder erreichen!

Aber nun sollen Sie natürlich auch erfahren, was uns seit der vergangenen Ausgabe so beschäftigt hat.

Auf unseren Tagesordnungen standen viele nichtöffentliche Themen. Wie der Name schon sagt, sind sie nichtöffentlich, das heißt, ich kann Ihnen dazu nicht so richtig viel berichten, denn oft geht es dabei um Personal- Themen, die verständlicherweise vertraulich sind. Ebenso haben wir hier auch immer wieder Kindergarten-Themen auf dem Tisch. So mussten wir im Juni bei einer Sondersitzung über das Vorhaben der Stadt, Kindergartenbeiträge einkommensabhängig zu staffeln, beraten. Solche Themen, die von außen an uns herangetragen werden, sind immer wieder eine Herausforderung. Diese vorgegebenen Themen sind oft nicht aus unserem Gemeindeleben heraus gewachsen, wir bekommen sie „vorgesetzt“ und sollen dann quasi von null auf 100 darüber beraten und entscheiden. Sie können sich bestimmt vorstellen, dass das hin und wieder längere Gespräche und Diskussionen braucht, um mit dem Thema warm zu werden, Informationen zu sortieren, alle Seiten zu beleuchten und schlussendlich eine gute Entscheidung zu treffen.

Im Gegensatz dazu sind Belange, die aus unserem Gemeindealltag entstehen, oft vertrauter, manches kommt auch regelmäßig auf die Tagesordnung. Was natürlich nicht automatisch bedeutet, dass hier kein Austausch und keine Diskussionen notwendig sind. Dennoch fällt es mir ganz persönlich leichter, mich damit auseinanderzusetzen. So haben wir, wie jedes Jahr, wieder Ideen für das Gemeindefest im Oktober gesammelt. Man könnte jetzt vielleicht sagen, dass diese Arbeit überflüssig ist. Wenn man alles so ließe wie im letzten Jahr, hätte man es doch viel einfacher. Stimmt! Aber ich denke, Sie kennen uns schon so gut, dass Sie wissen, dass uns nicht immer nur daran gelegen ist, den einfachsten Weg zu gehen. Besonders beim Gemeindefest ist es uns ein Anliegen, dafür zu sorgen, dass dieses Fest jedes Jahr wieder zu einer ganz besonderen Veranstaltung für alle Mitglieder unserer Gemeinde werden kann. Und deshalb scheuen wir uns nicht, hier und da Neues auszuprobieren, Dinge zu verändern und mit Altbewährtem zu mischen. Seien Sie also gespannt und freuen sich auf die ein oder andere Neuerung! So viel will ich schon einmal verraten: wenn alles klappt, werden Sie an diesem Tag in den Genuss von echtem Kleinsachsenheimer Bier kommen, das die Männerarbeit im August brauen wird. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Über ein nichtöffentliches Personal-Thema möchte ich Ihnen aber doch kurz berichten, denn vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass wir die frei gewordene Stelle im Kirchengemeinderat noch nicht wieder besetzt haben. Wir hatten uns anfänglich bewusst etwas Zeit gelassen, bevor wir uns mit der Neubesetzung beschäftigt haben. Dass es sich nun so lange hinzieht, war natürlich nicht geplant. Leider haben wir in den letzten Wochen einige Absagen von potentiellen Nachrückern bekommen. Da wir ein Jahr Zeit haben, die Stelle nachzubesetzen, haben wir nun entschieden, uns diese Zeit zu nehmen und nicht krampfhaft weiter zu suchen, sondern darauf zu vertrauen, dass Gott alles in seiner Hand hat und sich zur rechten Zeit eine Lösung eröffnen wird. Unsere Zeit steht in seinen Händen…

Ein paar Neuerungen im Personalbereich, über die wir öffentlich beraten haben, gab es allerdings auch. Zum einen stand die Suche einer Mesnervertretung an, da Kathrin Majer Kleinsachsenheim im Herbst wegen einer beruflichen Weiterbildung verlassen wird. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für Deinen treuen Dienst in den letzten Jahren, liebe Kathrin! Glücklicherweise hatte Sabine Fiedler schon eine geeignete Nachfolgerin im Blick, so dass wir schnell und unkompliziert Dorothee Müller für diese Aufgabe gewinnen konnten. Sie wird nun immer dann, wenn Sabine Fiedler frei hat, den Dienst in der Kirche übernehmen. Wir sind dafür sehr dankbar, denn so muss nicht jedes Mal eine Vertretung organisiert werden. Liebe Dorothee, vielen Dank für Deine Bereitschaft und alles Gute für Deinen Dienst!

Die andere personelle Veränderung bereitet uns mindestens genauso viel Freude. Vor allem, weil sie durch eine großzügige Spende ermöglicht wurde. So können wir uns ab September den Luxus einer 450€-Kraft leisten, die sich intensiv um unsere Konfirmanden kümmert. Alles Nähere dürfen Sie in den Artikeln von Pfarrer Wenzke und Heiko Reimer nachlesen, die Sie in diesem Gemeindebrief finden werden.

Um meiner Linie treu zu bleiben, bekommen Sie zum Schluss, wie gewohnt, noch ein kleines Kirchenrenovierungs-Update. Im Moment beschäftigen wir uns nach wie vor mit der Vorbereitung der Arbeitsgruppen. Dazu gehört eine Definierung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche (Projektplanung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit,...), um dann ganz gezielt Personen für die Mithilfe ansprechen zu können. Der Plan ist, dass wir im Herbst dann die unterschiedlichen Arbeitsgruppen präsentieren können. Auch unser KGR-Wochenende Ende September wird inhaltlich ganz im Zeichen der Kirchenrenovierung stehen. Falls Sie genauso neugierig sind wie ich, muss ich Sie noch um etwas Geduld bitten (ich weiß, es ist nicht ganz einfach...). Im Moment kann man zwar noch keine allzu großen Schritte sehen, aber Sie dürfen gewiss sein, dass dieses Thema sehr präsent ist und es uns ein großes Anliegen ist, Sie so schnell wie möglich mit neuen Informationen und Details zu versorgen. Währenddessen freuen wir uns weiter über den Eingang vieler Spenden. Unter anderem über einen Nachlass, der zu Gunsten unserer Kirche gespendet wurde!

Und damit kann ich nun auch ganz geschickt den Bogen zum Anfang spannen und mich auch bei all denen bedanken, die dieses große Projekt, im Gebet und finanziell, mittragen und unterstützen. Nur so können wir das bewältigen! Vielen Dank!

Zum Abschied in die Sommerpause möchte ich Ihnen noch einen Gedanken mitgeben. Wofür sind Sie dankbar? Wem könnten Sie denn wieder einmal DANKE! sagen? Es tut gut. Ihnen und Anderen! :)

Sonnige Grüße aus dem KGR,

Binia Scheuermann