HomeKontaktMenü

Der KGR und ich...

Ihnen ist schon die Karte entgegen gefallen, als Sie heute den Gemeindebrief geöffnet haben? Sehr schön! Vielleicht haben Sie auch schon einen Blick darauf geworfen und fragen sich jetzt, was es damit auf sich hat? Da möchte ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Von unserem Jahresmotto „Heimat...suchen.finden.leben“ haben Sie in den vergangenen Gemeindebriefen bestimmt schon gelesen. Und vielleicht haben Sie auch einen der drei Gottesdienste zum Thema Heimat besucht. Mit dieser Karte wollen wir Ihnen das Jahresmotto jetzt noch einmal nach Hause bringen. Die drei passenden Bibelworte und jeweils ein kurzer Gedanke dazu möchten uns immer wieder in Erinnerung rufen, was das Thema Heimat in unserer Gemeinde bedeuten kann und soll. Es soll uns dazu ermutigen, zu überlegen, wo wir uns selbst aktiv einbringen können, diese Heimat zu gestalten. Für uns selbst, aber auch für andere. So dass wir den Zielen, die wir auf der Karte formuliert haben, gemeinsam ein Stück näher kommen. Vielleicht findet die Karte ja auch an Ihrer Pinnwand ein Plätzchen? Lassen Sie sich ermutigen und erinnern.

Dass unsere Gemeinde ein Ort wird, an dem viele sich beheimatet fühlen, ist unser Traum. Während der Passions- und Osterzeit hat sie sich, bei der Fülle an Angeboten, für viele wahrscheinlich sogar schon ein bisschen wie ein zweites Zuhause angefühlt. Früh- und Passionsandachten, Gebetsaktion mit Gebetsspaziergang, Osternachtsgottesdienst mit Osterfeuer, die Ostergottesdienste und zum Abschluss die OMG-Woche nach den Feiertagen. Mich lässt das nur staunen! So viele unterschiedliche Veranstaltungen, so viel Vielfalt, so viel Engagement bei den Verantwortlichen, so viel Raum für Begegnung und Gemeinschaft, so viel Zeit für Gott...! Man konnte jeden Tag eine Gemeindeveranstaltung besuchen und sich so ganz intensiv mit Ostern befassen. Was für ein Reichtum, da bleibt bei mir in erster Linie Dankbarkeit. Ich hoffe, Sie konnten diese Zeit auch genießen.

Auch im KGR hatten wir ein gut gefülltes Programm im März und April; wir haben uns nicht nur zu drei Sitzungen getroffen, sondern hatten im März auch noch einen KGR-Samstag. Solche Tage geben uns die Möglichkeit, auch mal größere Themen anzupacken, die unsere Abendsitzungen sprengen würden. So haben wir diesen unter anderem dazu genutzt, uns zu überlegen, wie wir unsere Arbeit im Gremium effektiver gestalten können. Das klingt erst einmal sehr abstrakt, aber im Wesentlichen geht es darum, Ergebnisse zu sichern, Aufgaben zu koordinieren und zu delegieren, Prozesse zu optimieren und bei alldem immer den Überblick zu bewahren, so dass Ideen und beschlossene Aufgaben nicht im Getümmel des Gemeindealltags untergehen, sondern erledigt und abgehakt werden.

Bei unseren Sitzungen beschäftigen wie uns oft mit aktuellen und neuen Themen, so zum Beispiel mit der neugegründeten Männerarbeit, die mit dem Himmelfahrtsgottesdienst offiziell gestartet ist und nun das Gegenüber zum Pusteblumen-Frauenkreis bildet. Wir hoffen, mit diesen Angeboten auch Männer anzusprechen, die für sich bisher noch nicht so das richtige Plätzchen in der Gemeinde gefunden haben. Also liebe Männer, lassen Sie sich einladen, genießen Sie ein bisschen „frauenfreie Zone“ und bringen Sie doch einfach mal Ihren besten Freund, den Nachbarn oder Ihren Arbeitskollegen mit!

Wir nehmen aber auch immer wieder Bereiche unserer Gemeindearbeit in den Blick, die schon lange ein wichtiger Teil unserer Gemeinde sind. Bei den letzten Sitzungen war das beispielsweise der Besuchsdienst. Seit fast 40 Jahren werden die Gemeindemitglieder ab 75 Jahren an ihrem Geburtstag persönlich besucht. Diese Arbeit ist sehr wertvoll und viele Geburtstagskinder freuen sich schon auf den Besuch. Ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern besucht zusammen mit Pfarrer Wenzke und Vikar Baral ca. 350 - 400 Menschen. Das ist eine beachtliche Leistung und da die Zahl der ehrenamtlichen Besucher leider nicht so stark wächst wie die Zahl der zu Besuchenden, wird es für das Team zunehmend schwieriger, alle Besuche abzudecken. Wir hoffen sehr, noch weitere Menschen zu finden, die das Besuchsdienstteam unterstützen möchten und Spaß daran haben, ältere Menschen an deren Geburtstag mit persönlichen Grüßen der Kirchengemeinde zu besuchen. Es gibt dafür entsprechende Materialien und Hilfestellungen, so dass niemand ins kalte Wasser geworfen wird. :) Bei Interesse dürfen Sie sich gerne beim Pfarramt oder direkt bei Ehepaar Bücking melden.

Und zum Schluss, wie gewohnt, noch ein paar Worte zur Kirchenrenovierung. Wir freuen uns sehr über einen wachsenden Spendeneingang für dieses Projekt. Vielen Dank dafür! Das zeigt uns, dass Ihnen unsere Kirche ebenso am Herzen liegt wie uns. Schritt für Schritt nähern wir uns so der Summe, die wir bereitstellen müssen, um einen Architekten für die Planungen beauftragen zu können. Um diese Ansparphase nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, sind wir in der Zwischenzeit dabei, Arbeitskreise für die verschiedenen Aufgabenbereiche zu bilden, die sich dann zum Beispiel mit der Projektplanung oder der Öffentlichkeitsarbeit befassen. Wir freuen uns natürlich auch weiterhin über jede kleine und große Unterstützung, die uns die Wartezeit verkürzt. :)

Herzliche Grüße aus dem Kirchengemeinderat, Binia Scheuermann