Der KGR und ich...

Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26) Neues Jahr. Neue Jahreslosung. Neues Herz. Neuen Geist. Ich möchte nicht viele Worte zur Jahreslosung verlieren, das haben schon genug andere, wahrscheinlich deutlich besser, getan. Nur soviel, ich freue mich über diese Zusage, dass Gott uns ein neues Herz und einen neuen Geist geben möchte. Herz und Geist sind doch das, was uns als Menschen ausmacht. Gut, dass Gott genau da ansetzt, denn bei mir gibt es da auf jeden Fall einiges zu erneuern. :) Auch schön, dass diese Jahreslosung so wunderbar zum Reformations(=Erneuerungs)-Jahr passt. Ich bin gespannt, was wir Neues erleben und erfahren dürfen, persönlich und in unserer Gemeinde. Und dann schafft die Jahreslosung auch noch eine gelungene Überleitung, um Ihnen einen kleinen Einblick in die neuen Dinge zu geben, die uns als Gemeinde dieses Jahr so erwarten. Passend zum Reformationsjahr und der Jahreslosung haben wir als Kirchengemeinde wieder unser ganz persönliches Jahresmotto gewählt, das als Überschrift über diesem Jahr mit all seinen vielfältigen Veranstaltungen stehen soll. Eine weitere, neue, Aufgabe, die uns zwar schon im alten Jahr beschäftigt hat, die aber nun ganz konkret wird, ist der Ausbau bzw. die Erweiterung der Villa Sonnenschein zu einer Einrichtung mit Ganztagesbetreuung. Im Moment laufen die konzeptionellen Planungen auf Hochtouren, die Mitarbeiterinnen der Villa Sonnenschein machen sich Gedanken, wie das Profil der Einrichtung in Zukunft aussehen kann und investieren viel Zeit und Energie in die Entwicklung eines Konzeptes. Ganz besonders freuen wir uns, dass der Kindergartenausschuss Zuwachs durch Elsbeth Majer bekommen hat. Sie wird den Ausschuss speziell im Bereich der Kindergartenerweiterung unterstützen, denn hier fällt im kommenden Jahr einiges an Mehrarbeit an. Dafür schon jetzt vielen Dank!Irgendwie schon fast alt ist unser Projekt „Kircheninnenrenovierung“, neu ist allerdings der Gedanke, dass das Ziel Architektenbeauftragung in greifbare Nähe rückt. Nur noch wenige tausend Euro fehlen, bis wir die erste finanzielle Hürde gestemmt haben. Deshalb nehmen die Planungen nach und nach konkretere Züge an, Ausschüsse und Planungsteams werden gebildet, erste Treffen finden statt und wir beschäftigen uns schon mit der Frage, welche Architekten für unser Projekt angefragt werden könnten. Also auch hier gehen wir neue, spannende Schritte. Und zum Schluss, ja, ich habe mir dieses Mal vorgenommen, mich etwas kürzer zu fassen, noch etwas Neues, dass dieses Jahr auf uns wartet. Darüber geschrieben habe ich schon ab und an, wirklich viele Details dazu gab es bisher nicht. Und Sie werden sich leider immer noch etwas gedulden müssen, bevor Sie unser (neues) Leitbild zu lesen bekommen. Es liegt nicht daran, dass es noch nicht fertig ist, denn wir haben im letzten Jahr noch einmal viel Zeit und Herzblut investiert, um dem Leitbild unserer Kirchengemeinde den letzten Schliff zu geben. Wir wollen es Ihnen auch nicht vorenthalten, aber da die ersten Wochen des neuen Jahres eh schon mit so viel Neuem (bestimmt auch in Ihrem privaten Umfeld) gefüllt sind, erschien es uns sinnvoller, die Spannung noch etwas aufrecht zu halten und die Vorstellung des Leitbildes Richtung Mitte des Jahres zu schieben. Denn bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude und zudem wäre es schade, wenn unser Leitbild im Trubel des Neuen untergehen würde. Verzeihen Sie uns diese Verzögerung!Nun möchte ich Ihnen, im Namen des gesamten KGR, alles Gute und Gottes Segen für das neue Jahr wünschen! Lassen Sie sich überraschen, was es Neues für Sie bereit hält. Ein neues Herz und ein neuer Geist sind uns ja auf jeden Fall versprochen.Herzliche Grüße aus dem KGR,

Binia Scheuermann