Neue Jungscharen auf dem Weg

 

 

 

Es ist wie ein kleines Wunder. Inmitten der Pandemie Zeit, in der Vieles nicht stattfinden kann, entstehen in unserer Gemeinde neue Jungscharen. Lina Zimmermann und Adrian Rudolph haben sich auf den Weg gemacht, an diesem kleinen Wunder mitzuwirken. Da sich die Kinder nicht im Gemeindehaus treffen dürfen, werden sie an jedem Freitag von den beiden Jungscharleitern zuhause aufgesucht. Sie erhalten an der Haustüre ihr wöchentliches Jungschar Päckchen. Das ist ein Umschlag, der es in sich hat. Die Kinder finden in dem Umschlag kleine Geschichten, Spiele oder etwas zum Basteln. Viele Kinder freuen sich schon jede Woche auf die neuen Päckchen. Mittlerweile sind 27 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren dabei. Wenn Jungscharen im Gemeindehaus wieder erlaubt sind, will man die Kinder in zwei Gruppen aufteilen. Es gibt dann eine Jungschar für die Kinder aus der 1. und 2. Klasse und eine Jungschar für die Kinder der Klassen 3 und 4.

Lina Zimmermann und Adrian Rudolph sind zukünftig bei der Kirchengemeinde angestellt, ihre „Gehälter“ (eher eine Aufwandsentschädigung) werden von Spenden bezahlt.

Seit diesem Jahr arbeiten die beiden mit Jesus-Geschichten, die nicht nur als Texte erscheinen sollen, sondern die auch durch Basteleien und Spiele erlebbarer werden.

Und hier stellen sich die beiden neuen Mitarbeiter kurz vor.

Hallo, mein Name ist Adrian Rudolph. Ich bin 21 Jahre alt und studiere zur Zeit Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im Allgemeinen würde ich mich selber als einen sehr aktiven Menschen beschreiben, da ich sehr gerne Sport mache, Gitarre spiele oder mich mit Freunden treffe.

Schon früh erkannte ich, dass mir die Arbeit mit Kindern sehr am Herzen liegt. Deshalb konnte ich schon viele Erfahrungen in diesem Bereich sammeln, sei es als Handball-Jugendtrainer, im Bundesfreiwilligendienst, in verschiedenen Praktika oder bei den Kinderbibeltagen.

Da ich in einer christlichen Familie aufgewachsen bin, kam ich bereits im frühen Alter mit dem Glauben an Jesus Christus in Berührung. Seitdem spielt der Glaube in meinem Leben eine wichtige Rolle, auch wenn es manchmal nur eine Untergeordnete war, wie das eben so ist.

Ich selber habe in der Kindheit keine Jungschar regelmäßig besucht, weil es mir selbst schwer fiel, Anschluss an eine christliche Jugendgruppe zu finden. Gerade deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, für die Kinder ein ansprechendes Angebot zu gestalten, so dass möglichst viele Kinder die Möglichkeit bekommen, die ich verpasst habe.

Für mich ist die Jungschar Arbeit die perfekte Möglichkeit, diese zwei wichtigen Punkte meines Lebens – den Glauben und die Arbeit mit Kindern – zu verbinden. Es ist mir ein großes Anliegen, die Jungschar zu einem Treffpunkt für Kinder aufzubauen, die gemeinsam Spaß haben und etwas über Gott erfahren wollen!


Hallo, ich heiße Lina Zimmermann und bin 25 Jahre alt. Seit April diesen Jahres studiere ich an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg Soziale Arbeit und bin deshalb im Juli nach Ludwigsburg Eglosheim gezogen. Aufgewachsen bin ich in Mühlbach, einem kleinen Dorf neben Eppingen und habe nach der Scheidung meiner Eltern mit meiner Mutter und meinem Bruder lange in Lauffen am Neckar gewohnt.

In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Im Moment gehe ich gerne joggen und freue mich darauf, wenn es wieder möglich ist, über den Hochschulsport Basketball spielen zu können. Auch überlege ich mir, wieder mit dem Rudern anzufangen. Das war in meiner Jugend eine große Leidenschaft. Ich lebe mich auch gerne beim Basteln, Malen, Schreiben oder Geige spielen kreativ aus.

Da ich eine große Naturliebhaberin bin, gehe ich auch sehr gerne spazieren, entdecke gerne neue Orte, am liebsten im Wald oder am Wasser. Wenn es dann mal was Ruhigeres sein soll, lese ich gerne oder schaue gerne Filme, Serien oder Dokumentationen an.

Mein christlicher Kontext wurde hauptsächlich von meinen Großeltern geprägt, mit denen ich und mein Bruder, aufgrund der Berufstätigkeit unserer Eltern, viel Zeit verbracht haben. Sonntags habe ich sehr gerne mit meiner Oma den Gottesdienst besucht. Als ich kleiner war ging ich gerne in die Kinderkirche. Ich war sehr neugierig darauf, mehr über Gott zu erfahren. Deshalb bin ich schon recht früh im normalen Gottesdienst geblieben. Als ich dann eingeschult wurde, freute ich mich darauf, zudem auch endlich die Jungschar besuchen zu dürfen. Von der Güte und Liebe Gottes war ich sehr fasziniert und berührt, auch wenn ich das oft nicht so ganz greifen konnte. Nachdem meine Oma dann relativ früh gestorben ist, kam mein Glauben leider ins Wanken, weshalb ich ihn dann auch erst mal verlor. Vor 5 Jahren habe ich dann, durch eine Begegnung mit einer Christin und einem sehr langen und intensiven Gespräch mit ihr, wieder zum Glauben zurück gefunden. Seither suche ich wieder die Gegenwart Gottes in meinem Leben, sowohl für mich ganz persönlich als auch über Gemeinde und Gottesdienst. Ich besuchte eine freie christliche Gemeinde in Heilbronn und bin gerade dabei, hier in Ludwigsburg eine Gemeinde zu finden, bei der ich mich gut aufgehoben fühle.

Auf die Jungscharleitung wurde ich durch den ehemaligen Leiter Eric Sass aufmerksam. Ich fand das gleich eine tolle Idee, weil ich mir schon eine ganze Weile darüber Gedanken gemacht habe, dass ich mich gerne in die Gemeindearbeit einbringen würde. Schon als Kind wollte ich gerne mal eine Jungschar leiten. So wurden sozusagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Dabei habe ich erneut erkennen können, wie Gott Türen öffnet und alles möglich macht, wenn wir darauf vertrauen, dass er unsere Wünsche erfüllt und zu unserem Besten beiträgt.

Weiter Informationen bekommen Sie unter folgender E-Mail Adresse: Lina.zimmermann95dontospamme@gowaway.web.de