Gemeinsam unterwegs in der Konfirmandengruppe

Nun neigt sich das Konfirmandenjahr schon wieder dem Ende zu. Wöchentlich haben wir zusammengesessen, uns über Gott und die Welt Gedanken gemacht. Viele Gottesdienste haben wir miteinander gefeiert, teilweise auch von euch mitgestaltet. Die Konfimentoren als erwachsene Gemeindeglieder haben euch begleitet. Vier Tage waren wir auf dem Schönblick zur Freizeit. Und den Konfi- Cup haben wir auch gespielt, wenn auch mit mäßigem Erfolg.

Es war ganz viel Bewegung drin in diesem Jahr. Wir haben es aber nicht geschafft, den ganzen Konfiordner abzuarbeiten. Wichtiger war mir, euch zum Vertrauen auf Gott heranzuführen. Zu einem mündigen Christen, der alles prüft und das Gute behält. Wir waren gemeinsam unterwegs und jeder von euch hat ganz eigenes mitgebracht: Nachdenklichkeit und Pfiffigkeit, Skepsis und Energie, Reden und Schweigen.

Jede und jeder von euch ein wunderbares Original Gottes, von ihm selbst handgemacht! Unterwegs im Glauben sein und bleiben, auch wenn die Konfigruppe sich bald auflösen wird, das wünsche ich euch von Herzen. Ihr habt weite Teile eures Glaubensweges noch vor euch und ihr geht ihn nicht allein. Gott wird bei euch sein! Auch wenn es keine Garantie gibt, dass das Leben immer erfolgreich sein wird und alles glatt geht.

Christsein – das heißt nie fertig werden. Martin Luther hat gesagt: Ein Christ ist immer im Werden. „Nicht, dass ich es schon ergriffen habe, ich jage ihm aber nach, dem vorgesteckten Ziel“, so schreibt kein Geringerer als der Apostel Paulus. Christ sein heißt unterwegs sein. Manchmal allein, weil man auch die Zeit und Stille für sich braucht. Vor allem aber auch gemeinsam mit anderen Christen in Gemeinschaft. Um gemeinsam Gott zu suchen und zu finden. Um gemeinsam Gott zu loben und zu klagen. Um gemeinsam Erlebnisse mit Gott zu machen.

Ich wünsche euch, dass ihr Gott treu bleibt, weil er euch in jedem  Fall treu bleibt.
Ich wünsche euch, dass ihr immer spürt und erfahrt, dass Gott mit seinem Segen bei euch ist und euch begleitet.

Es war schön mit Euch! Ihr habt mir dieses Jahr bereichert, vielen Dank dafür!
Friedemann Wenzke, Pfarrer

Folgende Jugendliche werden am 26. Mai konfirmiert:
Mädchen: Anny Dagenbach, Sunny Gaiser, Annalea Grau, Sontje Keerl, Samara Raddatz, Nelly Wick
Jungen: Jannic Bohn, Karl Buch, Tobias Fesel, Maximilian Feucht, Max Köhler, Marvin Müller, Luis Ruf

Ende Februar wurden den KonfirmandInnen einige Fragen gestellt. Ihre Antworten geben Auskunft über ihre Gedanken und ihre Konfirmandenzeit. Die Konfirmandenfreizeit stand zu dem  Zeitpunkt noch bevor.

Was hat dir an der Konfirmandenzeit gefallen?

  • An der Konfirmandenzeit hat mit gefallen, dass ich mal wieder mit meinen Kameraden aus der Grundschulzeit zusammenkommen konnte. (Karl)
  • Mir hat das Zusammentreffen mit vielen unterschiedlichen Konfirmanden am Konfitag gefallen. Auch fand ich das gemeinschaftliche Musizieren cool und wünsche mir dies auch für die Zukunft. (Luis)
  • Mir hat es gefallen, dass wir immer unterschiedliche Sachen gemacht haben, z. B. Theater gespielt, viel geredet, Besuch beim Bestatter...(Nelly)
  • Bis jetzt hat mir alles gefallen. Der Konfiunterricht macht mir sehr viel Spaß, alle sind sehr toll. Es ist auch nie langweilig und man lernt noch was dazu. (Samara)
  • Die Gemeinschaft zwischen uns Konfis und den gemeinsamen Ausflug und dass ich alte Freunde wieder getroffen habe. (Maximilian)


Wie war das mit den Konfimentoren? Was habt ihr dabei erlebt, wie habt ihr das wahrgenommen?

  • Meine Konfimentorin war Melanie Hennige. Es ist wirklich schön mit ihr. Wir haben zusammen Pizza gebacken. Eigentlich hat Melanie mit Samara Pizza gebacken und ich habe solange den  ganzen Schinken gegessen. Melanie ist total nett und hat den gleichen Humor wie ich. (Sunny)
  • Ich finde die Idee mit den Konfimentoren sehr gut, da man jemanden hat, der schon länger in der Gemeinde ist und man auf diese Weise viel über die Gemeinde und die Kirche erfahren kann. (Anny)
  • Die Zeit mit den Konfimentoren war cool, weil sie uns z. B. bei unserem Konfigottesdienst helfen konnten. Außerdem war es cool, als die Konfimentoren uns zu sich nach Hause eingeladen haben. Sie haben uns Pizza gebacken und wir durften Dart und Tischkicker spielen. (Tobias)


Wie fandest du den Konfigottesdienst im Februar?

  • Ich fand den Konfigottesdienst eine schöne Idee. Es war für alle eine Abwechslung und es gab die Möglichkeit selbst kreativ zu werden. Dieser Gottesdienst zeigte neue Perspektiven auf. (Karl)
  • Ich fand ihn gut. Jetzt wissen wir, wie es für den Pfarrer ist vorne zu stehen. (Marvin)
  • Ich mag es zwar nicht so vorne zu stehen, aber es ist eine gute Übung und ich fand es dann gar nicht so schlimm. (Annalea)
  • Der Gottesdienst war sehr unterhaltsam, besonders der Teil an dem ich gestolpert und fast auf die Treppe vor dem Altar gefallen wäre. Mal ganz ehrlich, wann sonst hat man die Gelegenheit in der Kirche das Fliegen zu lernen. (Sunny)
  • Ich fand ihn gut, weil ich dadurch neue Erfahrungen gesammelt habe und weil es mir jetzt auch leichter fällt, vor vielen Leuten zu reden. (Maximilian)


Hat dich dieses Jahr bis jetzt verändert? Wenn ja, in welcher Weise?

  • Durch das Konfijahr habe ich noch mehr Nähe zu Gott gewonnen. Ich bin in einer Gemeinde, die einen unterstützt. (Sontje)
  • Ich bin offener zu Gott geworden, also ich rede mehr mit Gott über meine Gefühle. Vor der Konfizeit habe ich immer ähnliches gebetet. (Anny)
  • Ich bete öfter. (Jannic)
  • Mich hat es in meinem Glauben gestärkt. Im Alltag ist es ja leider so, dass man sich viel zu wenig mit Gott und Jesus beschäftigt. Dank dem Konfi wurde dies anders. (Nelly)
  • Mein Diakonie Praktikum im Hospiz hat mich zutiefst berührt. Wie diese Menschen dort alles schätzen, auch viele Dinge, die uns gesunde Menschen eher unbedeutend erscheinen. Die Tage im Hospiz haben mir gezeigt, dass selbst die Zeit vor dem Tod voll Leben stecken kann. Was kann uns also noch aufhalten? (Sunny)
  • Ja, ich habe meinen Glauben noch mehr gestärkt. (Maximilian)
  • Das Jahr hat mich deutlich geprägt und verändert, da ich ja fast jeden Sonntag und Mittwoch neue Dinge über Jesus erfahren habe. (Max)


Was meinst du, was „das Wichtigste“ an unserem Glauben ist?

  • Gott zu vertrauen. (Annalea)
  • Erst mal der allgemeine Glauben an Gott. Aber am meisten mag ich die Gemeinschaft, dass man mit dem Glauben nicht alleine ist. (Samara)
  • Die Verbundenheit mit Gott, das Vertrauen zu ihm und die nicht vorhandenen Grenzen zwischen allen Christen auf der Welt. (Luis)
  • Das Wichtigste ist das Miteinander und zueinander gehören in der Gemeinde. Wir Christen sind alle verbunden. (Max)
  • Dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist. (Tobias)
  • Dass man weiß, dass jemand da ist, wenn man jemand braucht. Man kann seine Ängste und Sorgen teilen. (Sontje)
  • Das Wichtigste ist, dass man sich immer auf Gott verlassen kann und dass Gott nicht „sauer“ ist, wenn man etwas falsch macht. (Anny)
  • Das beten zu Gott, damit wir ihm für seine Taten danken können. Wir können ihn um Hilfe bitten, wenn wir welche brauchen. (Jannic)
  • Dass Jesus immer für einen da ist, egal was man alles „verbockt“ hat. Dass wir, wenn wir an Jesus glauben, die Chance auf ein ewiges Leben im Himmel haben. (Nelly)


Was machst du gerne in deiner Freizeit?

  • Ich spiele Fußball und Klavier und gehe öfters joggen. In den Ferien gehen wir oft in die Berge und machen Klettersteige. Ich lese gerne dicke Bücher und backe gerne. (Sontje)
  • In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball, höre gerne Musik, bade im Pool und mache gerne mit Freunden etwas aus. (Tobias)
  • In meiner Freizeit fahre ich gerne Downhill und unternehme Dinge mit meinen Freunden, z. B. zusammen in den Gottesdienst gehen. (Max)
  • Wenn ich nicht beim Eishockeytraining oder bei Eishockeyspielen bin, lese ich, zeichne oder baue selbst erfundene Modelle. (Luis)
  • Ich mache gerne was mit Freunden und spiele gerne Tischtennis. (Samara)
  • Ich mache gerne etwas mit Freunden, beschäftige mich mit meinem Hund oder reite. Ich spiele auch Querflöte und turne. (Annalea)
  • Ich bastele gerne an Go – Karts, mache einiges zum 3D – Druck und fahre leidenschaftlich gerne Go – Kart. (Marvin)
  • In meiner Freizeit musiziere ich gerne. Lesen bereitet mir auch viel Freude. (Karl)
  • Ich gehe gerne raus, treffe mich mit Freunden, gehe in die Leichtathletik und unternehme gerne etwas mit der Familie. (Maximilian)