Der Offene Nachmittag lädt ein ....

Herzliche Einladung zu den folgenden Veranstaltungen:

Donnerstag, 23. Mai im evang. Gemeindehaus Kleinsachsenheim um 14:30 Uhr

Es geht es "Mit Sang und Klang am Neckar lang"
Lassen Sie sich von den "Flößerinnen" Renate Walter und Dorothee Weiß zu einer musikalischen Floßfahrt auf dem Neckar mitnehmen - vom Ursprung bis zur Mündung. Sie erfahren dabei viel Wissenswertes über den Neckar. Außerdem dürfen Sie gespannt sein auf Neues und Humorvolles über Land und Leute an den Ufern des Neckars.

Eingeladen sind alle Interessierten!  Die beiden „Flößerinnen“ kommen aus Walheim zu uns zu Besuch ins Evangelische Gemeindehaus.

Donnerstag, 27. Juni im evang. Gemeindehaus Kleinsachsenheim um 14.30 Uhr

„Wir Kriegskinder waren kreativ“ –oder „Das waren noch Lehrer zum Staunen!“

Ja wenn man seinen “Schwarm“aus der Schulzeit nach 60 Jahren wieder trifft, dann ist das ein bewegendes Erlebnis! Das war unser früherer Musiklehrer aus Tübingen und den habe ich in Sachsenheim wieder entdeckt. Er kann herrliche Geschichten aus seiner eigenen Schulzeit erzählen und das machte ihn wahrscheinlich zum besten Lehrer, den ich mir je vorstellen konnte:
So erzählte er mir: „Ich kam auf eine neue Schule mit Musikzug. Dass dort nicht nur Theorie betrieben wurde, sondern auch mehrstimmiges Singen im Chor gefiel mir sehr gut. Blockflöte gehörte zum Unterricht, aber auch ein „richtiges“ Instrument wurde verlangt, wie Geige oder Klavier. Da war bei mir Fehlanzeige, aber ich wollte auf diese Schule! Ich gab also an, dass ich privat Geigenunterricht hätte. Gegen Ende des Schuljahres erfuhr ich beiläufig von Klassenkameraden, dass Instrumentalvorspiel eine eigene Note im Zeugnis sei. Jetzt kam ich in Verlegenheit. Ich fragte einen Kameraden, mit dem ich mich etwas angefreundet hatte und von dem ich wusste, dass er Geige spielte, wie denn so ein Vorspiel abläuft. Mir blieb nichts anderes übrig, als meinem Kameraden die Wahrheit zu sagen. Der staunte nicht schlecht, als ich ihn bat, ob ich mir für das Vorspiel seine Geige ausleihen dürfe und ob er mir an einem Nachmittag zeigen würde, wie man Geige spielt samt einem passenden Stück. Ich besuchte ihn an einem Nachmittag und der schnellste Geigenkurs begann. Ich kam noch zweimal zum Üben und mir war klar, dass es mich bei der Händel F-Dur Sonate raushauen würde, aber ich hoffte, wenigstens eine 5 zu kriegen, denn damit wäre die Versetzung gesichert.
Als mein Kamerad mit seinem Vorspiel fertig war, brachte er mir seine Geige und ich übte nochmals in meinem Klassenzimmer. Zwei Klassenkameraden schauten herein und fragten: "Spielst du nachher Geige?“ Ich antwortete ganz genervt: „Natürlich spiele ich, es sei denn, die Geige explodiert!“
Wenn Sie wissen wollen, wie diese Geschichte zu Ende ging und noch viele solcher Bubenstreiche folgen, dann sind sie herzlich eingeladen zum Offenen Nachmittag. 

Donnerstag, 25. Juli im evang. Gemeindehaus Kleinsachsenheim um 14.30 Uhr

HOFFNUNG FÜR FLÜCHTLINGE
Migration aus der Perspektive eines Herkunftslands und den entsprechenden Erlebnissen in Deutschland

Hanna Weiberle reiste nach der Ausbildung als Krankenschwester mit verschiedenen Zusatzausbildungen von Hohenhaslach. 1982 erstmals in den Norden von Kamerun, um sich im medizinischen Bereich für benachteiligte Bevölkerungsgruppen einzusetzen. In mehr als 30 Jahren hat sie Land und Leute kennengelernt, ihre Freuden und Sorgen geteilt. Sie hat erlebt, wie
die Menschen die Schwierigkeiten ihres herben Umfeldes am Südrand der Sahelzone bewältigen. In dieser Region hat sie Gesundheitszentren geleitet und neue aufgebaut, Personal ausgebildet, sich in der AIDSVorbeugung und Beratung von HIV-Betroffenen investiert. So wollte sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern Hoffnung vermitteln.
Sie konnte mit der Bevölkerung neue Perspektiven entwickeln, Veränderungen beobachten und hat auch Enttäuschungen erlebt. 2014 mussten wegen der Boko Haram Krise alle Ausländer
das Gebiet verlassen. Heute unterstützt Hanna Weiberle weiterhin die Verantwortlichen der zuvor von ihr geleiteten Gesundheitszentren von Deutschland aus und in jährlichen kürzeren Aufenthalten. Dazwischen hat sie in der Heimat Kontakte mit Geflüchteten aus verschiedenen Ländern und hilft mit, dass einige von ihnen sich hier besser zurechtfinden und vielleicht sogar eine Heimat finden.

Am Donnerstag, 25. Juli um 14:30 Uhr berichtet Hanna Weiberle im Evang Gemeindehaus, was Afrikaner bewegt nach Europa zu kommen und möchte der Frage nachgehen , wie unser
Beitrag aussehen sollte, damit Menschen in ihren Ländern leben können und wollen. Eingeladen sind alle Interessierten

Heidemarie von Vacano