Der Offene Nachmittag lädt ein ....

© evang. Kirchengemeinde Kleinsachsenheim

Herzliche Einladung zum Offenen Nachmittag am 28. Juni 2018 um 14.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus zum Bericht der Projektarbeiten des Sambia-Fördervereins.

Seit Jahren wird in Sambia unter Leitung des Sachsenheimer Pastors Helmut Reutter und seiner Frau Esther eine umfangreiche Sozialarbeit geleistet. Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinsachsenheim gehören zum Kreis der Unterstützer.

Aufgebaut wurden die Projekte dort durch den Sambia-Förderverein unter Leitung von Dr. Werner Huber. Neben mehreren Schulen und einer vielseitigen medizinischen Hilfe baute der Verein in Sambia das Kinderdorf "Fountain Gate", in dem inzwischen 120 Waisenkinder wohnen. In die Schule von Fountain Gate gehen noch zusätzlich genauso viele Kinder von außerhalb. Mit aktuellen Bildern und Kurzvideos wird Herr Dr. Huber beeindruckend über die Projekte berichten. Lassen Sie sich begeistern von den Menschen in Sambia, die trotz der Armut dort sehr freundlich, dankbar, zufrieden und oft auch glücklich sind.

Herr Dr. Huber kommt aus der Nähe von Hamburg ehrenamtlich zu uns! Die Spenden an diesem Nachmittag sind für den Sambia - Förderverein: www.Sambia-Foerderverein.de,
Sparkasse Harburg- Buxtehude, IBAN DE06 207 500 00 000 101 1303, BIC NOLADE21HAM.

Einfach leben in guter Gemeinschaft wie die Amischen, Hutterer und Mennoniten – und was geht bei uns?

Der Referent Dr. Rainer Bausch berichtet mit Bildern über drei Reisen in die USA, West-Kanada und Mexiko zu diesen religiösen Minderheiten.

Herzliche Einladung auch zu diesem Kaleidoskop an Anregungen und Fragen am Donnerstag, 12. Juli um 14.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.

Die Amischen in Pennsylvania leben freiwillig wie vor 300 Jahren ohne Elektrizität mit Pferdewagen auf guten landwirtschaftlichen Betrieben. Die Hutterer in West-Kanada betreiben dagegen hochmoderne, technisierte Landwirtschaft, jedoch wirtschaften sie in Gütergemeinschaft - kochen, backen, waschen in Gemeinschaftseinrichtungen nach dem Vorbild urchristlicher Gemeinden. Eine Mennoniten-Siedlung in Mexiko beeindruckt rein äußerlich durch ihre „Kleiderordnung“. Zum Beispiel tragen alle Frauen knielange Kleider, Männer Latzhosen und langärmelige Hemden. Alle Fragen der Ethik und der Gestaltung des Zusammenlebens werden in der jeweiligen Gemeinde besprochen und für die Gemeinschaft geregelt - auch die Fragen des persönlichen Glaubens. Aus diesem Grund gibt es ganz unterschiedliche mennonitische Gemeinden.

Regen uns diese Bilder zum Nachdenken an? Was können wir von den Amischen, Hutterern oder Mennoniten lernen? Ist doch unser Leben in Deutschland weitestgehend geprägt durch Individualismus, also mehr durch Einzelinteressen bestimmt. Gemeinschaft wird meist nur in freiwilligen, kurzzeitig begrenzten Gruppen gesucht und gelebt. Was verstehen wir unter christlicher Gemeinschaft? An was machen wir es fest? Was macht ein gutes Gemeindeleben aus?


Heidemarie von Vacano