GEMEINDELEBEN: SPIELENACHMITTAG

Bericht über den Spielenachmittag vom 17.03.2019 im Evangelischen Gemeindehaus, sowie ein kleiner Rückblick über die „Geschichte“ des Spielenachmittags

Schon 45 Minuten vor dem „Eröffnungsspiel“ sind fleißige Hände am Werk, um den Spielenachmittag vorzubereiten. Da müssen Tische aufgebaut, Getränke bereitgestellt, Kaffee und Tee gemacht und die mitgebrachten Kuchen, Kekse und Salzstangen platziert werden.
Schon 15 Minuten vor dem „offiziellen“ Beginn um 14. 30 Uhr sitzen leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zusammen. Sie würfeln, lachen viel, aber manchmal sind sie auch sehr konzentriert und setzen ein Pokerface auf. Es herrscht eine fröhliche und ungezwungene Atmosphäre. Die Begeisterung an dem gemeinsamen Spiel ist förmlich mit den Händen zu greifen. Sicher befinden wir uns im Epizentrum der Fröhlichkeit in unserer Gemeinde. Es fällt auch auf, dass alle Generationen um die Tische versammelt sind. Offensichtlich ein Vergnügen für Jung und Alt. Viele Spiele stehen zur Auswahl: Cartagena, Die Flucht, TransEuropa, Heimlich und Co, Pingulu, Diamant, Centuri-die Gewürzstraße, Splendor, Zug um Zug Europa, Kingdom builder, 7 wonders, Krazy wordz, Azul, Ubongo, Die Maulwurf Company, Elfer raus, Schwarz Rot Gelb, Wollmilchsau, Augustus, Speed cups, Luxor und Schach.

Doch bei aller Auswahl auch an modernen Spielen, am Tisch mit den älteren Gemeindegliedern wird „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt. Bald sind 5 Tische belegt. Um die 25 Personen haben an diesem Tag den Weg ins Gemeindehaus gefunden. In früheren Jahren sollen es manchmal um die 50 Teilnehmer gewesen sein. Doch wie ist der Spielenachmittag entstanden? 2009 beriet der damalige Kirchengemeinderat und Pfarrer Essig über Gemeindebausteine. Es wurde ein niederschwelliges Angebot gesucht, das die Gemeinde auch für Menschen öffnen sollte, die über die geistlichen Angebote keinen Zugang zur Gemeinde finden. Es bildete sich ein Team um die Idee zu realisieren. Zu diesem Team gehörten 2009 Sabine Fiedler, Elsbeth Majer-Brinkmann, Kathrin Majer, Simone Klein und Steffen Müller. Im Herbst gab es dann den ersten Spieleabend mit Vesper. Damit auch jüngere Familienmitglieder mitspielen konnten, entschied man sich schon nach dem zweiten Mal, aus einem Spieleabend einen Spielnachmittag zu machen. Seither findet der Spielenachmittag immer zwei Mal im Jahr statt. In der Regel trifft man sich im November und im Januar am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr im Gemeindehaus. Es gab zeitweise auch eine offizielle Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden der Kirchengemeinde Hans-Wigand Grün.

Die Teilnehmer kommen teilweise aus unserer Gemeinde. Es kommen ganze Familien, aber auch Kinder ohne ihre Eltern. Auch aus dem Kleeblattheim sind immer wieder Menschen da. Zudem kommen auch immer wieder Menschen aus Nachbargemeinden, zum Beispiel dem „Spieletreff “ aus Bietigheim. „Matze“ ist ein engagierter Hobbyspieler aus Kleinsachsenheim. Er führt regelmäßig in die Regeln neuer Spiele ein.

Vom ursprünglichen Team sind noch Simone Kleind Sabine Fiedler erhalten geblieben. Neu dabei sind die ganze Familie Weißflog und Ingrid Müller. Auf die Frage warum sie zu dem Spielnachmittag kommen antworteten einige Mitspieler:
„Es macht einfach Spaß“.
„Ich liebe die Geselligkeit, und dass ich neue Spiele kennenlerne“.
„Schön ist, dass man in der Gemeinde zusammensitzt und spielt“.
„Die Gemeinschaft ist mir wichtig“.
„Man kommt unter die Leute“.
„Wir ältere Leute treffen auch mal auf jüngere Leute“.
„Ich spiele gern und esse auch gerne die Süßigkeiten“.
„Man trifft sich mit Freunden“.
„Man hat einfach Spaß zusammen“.

Gerne dürfen auch Sie sich eingeladen fühlen. Kommen Sie im kommenden November doch einfach auch mit dazu. Es gibt immer einen freien Tisch und Leckereien sind immer genug da.

KGR Jürgen Sinn