Die Südfassade des Pfarrhauses im neuen Glanz

Von den Pfingstferien bis zu den Sommerferien war das Pfarrhaus eingerüstet. Nun erglänzt die Südfassade im neuen Glanz. Nachdem alles Altmaterial abgebaut war, wurde die Wand mit Holzfaserisolierung gedämmt, dann verschalt und schließlich wurden von Hand tausende von Schindeln auf die Fassade genagelt. Allein das Nageln der Schindeln hat drei Wochen gedauert. Die Zimmerleute haben es als „meditative Tätigkeit“ beschrieben. Der Denkmalschutz hat das Land Baden – Württemberg an dem Kleinsachsenheimer Staatspfarrhaus verpflichtet, diese aufwendige Restaurierung in dieser Art durchzuführen. Jetzt wo das Gerüst weg ist, sieht man eine wunderschöne Fassade, die allerdings im Laufe der Jahre in Würde ergrauen wird. Anfang Oktober folgt schließlich noch eine zweite Bauphase: hier wird der Dachboden isoliert, mehrere undichte Dachfenster ersetzt und der Gartenzaun erneuert. Damit sind dann für die nächsten Jahre die wichtigsten dringend notwendigen Arbeiten am Pfarrhaus erst einmal erledigt. Und die Kirchengemeinde musste zum Glück keinen Euro dazu zahlen.

Hoffen wir, dass im Jahr 2019 das Innere unserer Kirche unsere nächste Baustelle wird. Nähere Informationen zum Stand der Finanzen und der Architektenbeauftragung folgen in der Gemeindebriefausgabe Dezember/Januar.

Pfarrer Friedemann Wenzke